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Leben retten: CSL Plasma Center täglich von Montag bis Samstag im Weserpark!

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„Ohne Plasma könnte ich kein normales Leben führen“: Patientin trifft Spender.

Wer Plasma spendet, rettet Leben: das von Menschen mit seltenen, schweren Krankheiten wie zum Beispiel einem angeborenen Immundefekt, darunter viele Kinder. Lebensretterinnen und -retter haben seit mittlerweile drei Jahren, täglich die Möglichkeit, Plasma im Weserpark zu spenden. Das Center befindet sich im 1.OG des Weserparks und ist ganz einfach beim Drogeriemarkt Müller über das Treppenhaus oder den Aufzug zu erreichen.

In dem 800 Quadratmeter großen Center stehen bereits 24 Spendeplätze zur Verfügung, die Kapazitäten lassen sich später auf bis zu 36 Spendeliegen erweitern. Das Centerteam besteht aus speziell ausgebildeten und geschulten Mitarbeitenden, Ärztinnen und Ärzten. Es ist das neunte CSL Plasma Center in Deutschland.  Die Eröffnung des Centers im Weserpark ist die zweite Einrichtung im kleinsten Bundesland und stellt einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Versorgung von Patienten mit Plasmapräparaten dar. Jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 59 Jahren kann grundsätzlich bis zu 60-mal in zwölf Monaten zur Plasmaspende gehen. Die gesundheitlichen Voraussetzungen werden vor der Spende durch eine medizinische Untersuchung festgestellt.

Wie wichtig Plasmaspenden für chronisch kranke Menschen sind, macht Andrea Braun bei der Eröffnung deutlich: „Plasmaspenderinnen und -spendern verdanke ich es, dass ich und mein Sohn ein normales, lebenswertes Leben, leben können.“ Sie leidet – genauso wie ihr Sohn – an der seltenen Krankheit eines Antikörpermangelsyndroms; ihr Immunsystem bildet keine Antikörper und kann daher keine Krankheitserreger abwehren. Unbehandelt kann die Krankheit zu einem frühzeitigen Tod führen. Ihre lebensnotwendigen Medikamente bestehen aus Inhaltsstoffen menschlichen Blutplasmas. Die gelernte Altenpflegerin arbeitet inzwischen im CSL Plasma Center Bonn und leistet so auch einen wichtigen Beitrag zur Versorgung Betroffener mit Plasma.

Besorgniserregender Mangel an Plasmaspendenden

Rund 16.000 Menschen in Deutschland benötigen lebensrettende Medikamente, die aus Blutplasma hergestellt werden. Weltweit sind es mehr als eine Million. Zu ihnen gehören Menschen wie Silke Junge-Unbehauen, die an einem angeborenen Immundefekt leiden, aber auch Menschen mit Hämophilie, der sogenannten Bluterkrankheit, Opfer von Unfällen und Menschen mit schweren Brandverletzungen. Obwohl es deutschlandweit rund 200.000 regelmäßig Spendende gibt, fehlen etwa 20.000 weitere Spenderinnen und Spender, um den Bedarf zu decken.

CSL Plasma befindet sich im Weserpark neben Drogeriemarkt Müller. 

 

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